Donnerstag, 15. Oktober 2015

der erweiterte Suizid - in memoriam Angela und Antonia

Erweiterter Suizid

In selteneren Fällen geht mit einem Suizid die Tötung Dritter (meist Partner und Kinder) einher, vorweg oder in Tateinheit, mit Absicht oder mit Eventualvorsatz. In diesen Fällen spricht man oft von einem erweiterten Suizid.[49] Liegt das Einverständnis zum Sterben nicht bei allen Beteiligten vor, dann handelt es sich um einen erweiterten Suizid.[50] Auch der Amoklauf mit abschließender Selbsttötung ist ein spezieller Fall eines „erweiterten“ Suizids, bei dem oft auch zufällige, dem Täter nicht bekannte Menschen Opfer sein können.
Antonia Reininghaus 1954 bis 2006 
Die Begriffe Mitnahmesuizid[51] sowie homicide-suicide und murder-suicide werden synonym benutzt.[52] Ein Mitnahmesuizid liegt allerdings nur dann vor, wenn das Ziel, sich selbst zu schaden, größer ist als das Ziel, anderen Schaden zuzufügen.[50]
Antonia Reininghaus 1954 bis 2006 
Der Begriff „erweiterter Suizid“ wurde 2006 in der Schweiz zum Unwort des Jahres bestimmt. Befremden und eine Diskussion um diesen Begriff gab es auch in Meldungen und Kommentaren zum herbeigeführten Germanwings-Absturz in den Alpen 2015. Für solche Ereignisse wurde der Begriff Pilotensuizid geprägt.
Exkurs Antonia Reininghaus 
Mit Elfriede Jelinek feierte sie in den Siebziger Jahren Triumphe, privat war ihr Leben eine einzige Tragödie. Am 3. November 1987 vergiftete Antonia Reininghaus ihre kleine Tochter (und führte Tagebuch über das Sterben), wollte sich dann selbst das Leben nehmen. Das Porträt einer Hochbegabten aus reichem Haus, die nie Tritt im Leben fand.
Das sagt Elfriede Jelinek
„Sie war eine der schönsten Frauen, die ich je gekannt habe, und sie hatte das Zeug zu einer ganz großen Schauspielerin', sagte 1987 in der Arbeiterzeitung eine, die es wissen muss: Elfriede Jelinek hat jenes Stück geschrieben, in dem Antonia Reininghaus ihren ersten großen Auftritt hatte. Nur eine Nebenrolle zwar, aber so mancher sprach nach der Premiere gar von „einer österreichischen Garbo“.
Elfriede Jelineks „Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte“, wurde 1979 am Grazer Schauspielhaus aufgeführt. Vom Reinhardt-Seminar war Antonia Reininghaus damals abgesprungen und bekam auch prompt einen Einjahresvertrag am „Schauspielhaus“.
Arme Millionärs-Tochter
Abgesprungen war sie auch aus ihrer Familie, der Bierbrauerdynastie mit Millionenbesitz. In der Direktion der Grazer Bühne erinnert man sich, für wie wenig Geld die Reininghaus neben der „totalen Selbstverwirklichung als Schauspielerin“ gearbeitet hatte: „Es waren kaum mehr als 10.000 Schilling, die sie monatlich verdiente.“ Was sieben Jahre später zu Depression und Selbstmordversuch geführt hat, war damals scheinbar noch Nebensache. Vielleicht auch, weil der auf Teneriffa verstorbene Vater ein Millionenvermögen hinterlassen hatte.
Decken vorm Fenster
Man gab Wolfis Bauers „Memory-Hotel' und Clarks “Ist das nicht mein Leben?“, und Antonia Reininghaus war gefeierterweise dabei. Mit dem Spross der Wiener Nobeljuweliersfamilie Schullin zog die „Schwierige“ dann in Herrenhaus im steirischen Marktflecken Kitzeck. Im „Führerschlössel“ wie das leicht verfallene Anwesen von Dorfbewohnern genannt wurde, sah man immer nur Fenster, die mit Decken verhängt waren - die Reininghaus selbst mischte sich höchst selten ins dörfliche Treiben. Sinnbild einer inneren Emigration, die vorerst mit dem Sprung über den Atlantik endete.
Tochter mit Prochnow
Der Vertrag am Grazer Schauspielhaus wurde nie verlängert, der Durchbruch in den USA stellte sich nie ein. Am 4. November 1980 kam Tochter Johanna zur Welt. Vater war der deutsche Film-Bösewicht Jürgen Prochnow („Das Boot“).
Der vorläufig letzte Akt im „Abstieg der Antonia Reininghaus“ begann dann im September 1981: Ohne einen Groschen Geld in dar Tasche - im Kitzecker Landsitz häuften sich die unbezahlten Rechnungen - kehrte die damals Sechsundzwanzigjährige mit ihrer kleinen Tochter nach Graz zurück. Und fand die Familie in alle Windrichtungen zerstreut.
Da war Schwester Marina, mit einem Diplomaten verheiratet, längst in Ägypten zu Hause, Mariella Reininghaus geisterte durch Klatschspalten und Salzburger Tratschtischrunden als von Niki Lauda wie eine heiße Kartoffel Fallengelassene. Sie war vom Schlossberg zum Mönchsberg verzogen.
Und schließlich Mutter Reininghaus: Sie lebte damals schon seit Jahren mit ihrem Sohn Peter in Triest. Einzig Schwester Theresa war in der Heimat geblieben und studierte in den achziger Jahren Kunstgeschichte an der Grazer Uni.
"Falsche Männer"
Für Antonia blieb eine Mietwohnung in der Grazer Innenstadt und - die Notstandshilfe. „Sie wollte für andere Dinge anerkannt werden und stand sich dabei immer wieder selber im Weg“, sagt Langzeitfreundin Elfriede Jelinek.
Sie sieht den Weg in den Untergang auch als Folge „der falschen Männer, die sie immer hatte“.
Tagebuch über Sterben der Tochter
Das abgesonderte Leben der Antonia endete mit der Delogierung aus ihrer Wohnung in der Grazer Innenstadt und endete in Graz St. Peter. Hauptstraße 35b. In der Wohnung ihres damaligen Freundes, des 32jährigen Manfred S. Das Allerheiligenwochenende 1987 verbrachte er bei seinem Vater in der Oststeiermark, während Antonia Reininghaus den Abschiedsbrief aufsetzte. „Jetzt nehme auch ich die Tabletten“, schrieb sie und hatte zuvor der siebenjährigen Tochter Johanna sieben „Perdonal“ in den Honig gemischt.
Die Mutter führte genaue Aufzeichnungen, nachdem sie ihrer Tochter die Überdosis „Perdona“ verabreicht hatte. Demnach soll das Sterben des Kindes „einen ganzen Tag lang“ gedauert haben.
Manfred S. fand die „Garbo aus Graz“, den Oberkörper über den Tisch gebeugt. Tochter Johanna lag tot im Doppelbett. Neben der Bewußtosen: das Testament und ein letzter „Geschäftsbrief“ an ihren Grazer Anwalt.
In der Intensivstation auf der 1. Medizinischen Abteilung kämpfte ein Ärzteteam tagelang um das Leben der damals Dreiunddreißigjährigen.
Gewaltig war das mediale Echo, das familiäre hingegen war so gut wie nicht vorhanden. Ein Kriminalist jener Mordgruppe. die den „Fall Reininghaus“ bearbeitete: Von den Angehörigen hat sich noch bei uns gemeldet, Einziger Anrufer in der Grazer Polizeidirektion: der Vater der toten Johanna, Jürgen Prochnow.
Elfriede Jelinek hoffte damals: „Vielleicht schafft sie es noch einmal“.
Antonia Reininghaus schaffte die Genesung, musste nicht ins Gefängnis, wegen eines psychiatrischen Gutachtens nicht einmal vor den Richter.
Auf die Beine kam sie nie mehr.
Antonia Reininghaus starb 52jährig in ihrer Grazer Wohnung. Ihr Tod blieb zwei Wochen unentdeckt.
Quelle: http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Die-arme-Millionaers-Tochter/43550

Suizid als Protestaktion und politisches Mittel


Jan-Palach-Denkmal am Prager Jan-Palach-Platz mit dem Datum der Selbstverbrennung
Durch öffentlich durchgeführte Suizide wird oft versucht, einem in politisch-moralisch-ethischen Sinn höheren Anliegen dienlich zu sein und entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Spektakuläre Beispiele dafür sind:
  • Im Vietnamkrieg verbrannten sich viele Geistliche und Mönche an öffentlichen Plätzen, indem sie sich mit Benzin übergossen und vor laufender Kamera anzündeten. Diese Protestsuizide hörten bald auf, da sie den Kriegsverlauf nicht beeinflussen konnten.
  • Jan Palachs Selbstverbrennung am 16. Januar 1969 in Prag, an deren Folgen er drei Tage später starb, rührte aus dem Protestgegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und erregte internationales Aufsehen.
  • In der damaligen DDR wollte der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 vor der Michaeliskirche in Zeitz durch seine Selbstverbrennung auf die Kirchenfeindlichkeit des SED-Regimes hinweisen („Fanal von Zeitz“).
  • Die Selbstverbrennung Hartmut Gründlers am 16. November 1977 vor der St.-Petri-Kirche in Hamburg während eines SPD-Parteitages richtete sich gegen die Energie- bzw. Atompolitik der damaligen Bundesregierung. Gründler war Doktorand in Tübingen und Anhänger der Lehren Gandhis.
  • Seit April 1998 zündeten sich 118 Tibeter und 22 Tibeterinnen aus Protest gegen die chinesische Politik und Unterdrückung Tibets an. 117 von ihnen starben.
  • Im Dezember 2010 verbreitete sich in Tunesien rasch die Nachricht über die Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010 in Sidi Bouzid, einer 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Tunis gelegenen Stadt.[53][54] Die Unruhen weiteten sich schnell zu einer Revolution aus.
  • Seit der Austerität und zunehmenden Krise in Griechenland hat die Anzahl der Suizide stark zugenommen. Besonders bekannt wurde der Suizid des ehemaligen Apothekers Dimitris Christoulas am 4. April 2012 auf dem Syntagma-Platz Athens. [55][56] Christoulas nahm an Protesten teil, in einem Abschiedsbrief schrieb er, dass ein würdevolles Leben in Rente in Zukunft nicht mehr möglich sei.[57]
Seit den 1980er Jahren hat sich die Anzahl sogenannter Selbstmordattentate bei Konflikten im islamischen Kulturbereich stark erhöht. Das Aufkommen von Selbstmordangriffen in diesem Zeitraum wird von einigen als militärische Strategie gesehen. Sie ist auch in Sri Lanka vorgekommen.[58] Spezifischer dazu siehe weiter unten
Hungerstreiks führen manchmal zum Tod der Ausführenden. An den Folgen eines politisch motivierten Hungerstreiks starben beispielsweise der nordirische IRA-Aktivist Bobby Sands 1981 (vgl. Irischer Hungerstreik von 1981) sowie der deutsche RAF-Angehörige Holger Meins 1974. Beide hatten mit ihrer Verweigerung der Nahrungsaufnahme in je unterschiedlichem Kontext in der Haft versucht, einen Status als politische Gefangene sowie Verbesserungen der Haftbedingungen durchzusetzen.

Sonntag, 21. Juni 2015

Amokfahrt Graz: Scharia versus Wegweisung und moderne Gender-Ideologie

Amokfahrt in Graz - meine Heimatstadt in Trauer
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Parental alienation syndrom und das Patriarchat 
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Scharia versus Gender-Ideologie: Die Tragik einer misslungenen Integration 


Das Wegweiserecht (seit 1997 in Österreich als Gesetz in Kraft) hat viel Leid über Österreichs Familien und vor allem auch Zuwandererfamilien (mit anderer Religionszugehörigkeit) gebracht.
Dazu muss ich aber weiter ausholen:

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Als ich im April 2015 auf Österreichisches Justizopfer (Facebook-Account) postete, dass die Bezirksgerichte in Österreich bei Familienkonflikten (besonders Zuwandererfamilien aus patriarchalisch geprägten Ländern) vollkommen hilflos sind (ORF-Report "Bedrohte Richter") wurde am selben Tag mein Facebook-Konto ohne richterlichen Beschluss und ohne Begründung gesperrt.
Die Jugendämter sind in Bezug auf Familienkonflikte ebenfalls vollkommen inkompetent, besonders was Wien betrifft.



Wenn Menschen in den Amok getrieben werden (oder Demütigung auf Österreichisch) 

So ist es in der Tat ein WUNDER, dass es noch nicht mehr Amokläufe rund um gedemütigte, entfremdete Väter gibt.

Da sagte z.B. eine Sozialarbeiterin eines Wiener Jugendamtes zu einem Vater: "Wegen dem bisschen Sperma, das Sie abgeliefert haben, brauchen Sie nicht glauben, dass Sie irgendwelche Rechte als VATER haben". (März 2011)
oder
Prof. Max Friedrich (Kinderpsychiater) im Original-Ton zu einer Mutter (in alkoholisiertem Zustand  während der Begutachtung in einer kinderpsychologischen Praxis in Wien)
Sie haben eine religionspädagogische Ausbildung, daher muss man davon ausgehen, dass Sie Ihr Kind wie Abraham den Isaak (Altes Testament) opfern werden. Sie können die Obsorge für Ihr Kind nicht bekommen, da steht die pädagogische Ausbildung (christliche Religion- interreligiöser Dialog) dagegen (März 1998)

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Die Konfliktlösungs-Kompetenz und die Selbstbeherrschung ist bei ÖsterreicherInnen, die solchermaßen von meistens Frauen der Jugendwohlfahrt gedemütigt werden, größer. Wir versuchen uns bei Entrechtung auf demokratische Weise (auf den Grundlagen der österreichischen Bundesverfassung) GEWALTLOS zu wehren und zu unseren Rechten als Vater und Mutter zu kommen.


Männer, die aber aufgrund der Scharia besonders bei Buben ab dem 2. Geburtstag das alleinige Sorgerecht haben, verstehen eine Ausgrenzung aus der Familie nicht.
Sie sind in ihrer Ehre schwer getroffen und ihnen bleibt meistens nur der Amoklauf, besonders weil Frauen über sie und ihre Familie entscheiden (Jugendwohlfahrt, Bezirksgerichte: PflegschaftsrichterInnen)

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https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/291/Seite.2910014.html

Die Polizei ist ermächtigt, eine (potenzielle) Gewalttäterin/einen (potenziellen) Gewalttäter aus der Wohnung, in der die Gefährdete/der Gefährdete wohnt und deren unmittelbare Umgebung, wegzuweisen und mit einem Betretungsverbot zu belegen. Das Bezirksgericht kann weiters das Verlassen der Wohnung miteinstweiliger Verfügung anordnen.Ende Zitat www.help.gv.at 

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Ich mache seit Jahren auf diese Problematik aufmerksam. Dennoch wusste ich immer, dass etwas ganz Schlimmes passieren muss, dass die Behörden in Österreich auf diesen Clash der Kulturen (Scharia gegen moderne feministisch geprägte Familiengesetzgebung) reagieren. Wir haben eine Bürgerkriegs-Bildergebnis für amokfahrt grazSituation in Österreich. 


Auf der einen Seite: die totale Liberale Gesellschaft, wo gleichgeschlechtliche Paare bei der Vergabe von Pflege- und Adoptivkindern eindeutig bevorzugt werden.
Auf der anderen Seite: unzählige EinwanderInnen aus streng patriarchalischen Ländern und Kulturen, wo Homosexualität und Abtreibung, Ehebruch teilweise mit der Todesstrafe bedroht sind.
Diese Unterschiede haben Österreichs Behörden schon lange nicht mehr im Griff. Jeder, der darauf aufmerksam macht, ist gleich ein Rechtsradikaler und Faschist.
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Gerade die steirische Landeshauptstadt Graz hat in den Jahren 1992 bis 1995 (Jugoslawienkriege) unzählige Flüchtlinge aller Religionen aufgenommen.
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Die Rechnung für die vollkommen misslungene Integration, den vollkommen misslungenen Dialog zwischen den Religionen und Kulturen (Scharia versus Gender-Ideologie) bekommen wir jetzt in bitterste Weise präsentiert.

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Meine Heimatstadt Graz ist Symbol für diesen Kulturkampf zwischen modernen Ideologien ("gender", MANN-MANN-Ehe, FRAU-FRAU-EHE) und den alten Familienformen, wie sie in den Schriften der patriarchalischen Religionen festgelegt sind, geworden.
Ein Immigrant, der mit vier Jahren aus dem kriegszerstörten Bosnien nach Graz flüchtete, hat die Spannung, den Clash der Kulturen, der quer durch unsere Herzen und unsere Familien geht, NICHT AUSGEHALTEN.